Gär- und Lagerkeller

Am Heiligen Berg werden die unter- und obergärigen Biere im Gär- und Lagerkeller in geschlossenen Tanks vergoren.

Obergärige Biere werden bei höheren Temperaturen vergoren. Ihren Geschmack kann man als eher fruchtig bezeichnen. Untergärige Biere, wie Andechser Vollbier Hell, Andechser Spezial Hell, Andechser Export Dunkel, Andechser Bergbock Hell, Andechser Doppelbock Dunkel, werden bei niedrigeren Temperaturen vergoren. Ihr Geschmack ist charakterisiert durch malzaromatische bis hopfige Noten.

Die so genannte Hauptgärung dauert je nach Stammwürzegehalt zwischen sechs und neun Tage. Bei dieser kalten Gärung erhält die Hefe ausreichend Zeit, um „stressfrei“ den Malzzucker abzubauen.

Die Klosterbrauerei praktiziert bei der Gärung und Lagerung des Jungbieres noch heute das altbewährte Zweitankverfahren. Bei diesem Verfahren bleibt das Jungbier nach Abschluss der Gärung nicht im Gärtank, sondern wird zur Lagerung in einen anderen Tank umgepumpt. So wird eine Bildung von Schichten mit mehr oder weniger Hefeanteilen vermieden.

Das komplett durchgemischte Jungbier kann sich im Laufe der kommenden sechs Wochen dadurch noch besser klären. Unerwünschte Gärungsnebenprodukte werden in dieser Zeit optimal abgebaut. So reifen die Andechser Klosterbiere zu einer ganz besonderen Bierspezialität heran.

 

Kloster Andechs Wappen