Rohstoffe & Brauverfahren

Die Klosterbrauerei Andechs verbindet seit 1455 benediktinische Brautradition mit modernster Brautechnik. Unsere althergebrachten Brauverfahren benötigen gegenüber herkömmlichen Brauverfahren viel mehr Zeit. Aber sie kennzeichnen unsere Qualitätsphilosophie gemäß dem Leitbild der klösterlichen Unternehmen: „Unsere Tradition ist es, fortschrittlich zu sein, und unseren Fortschritt verdanken wir einer großen Tradition“.

Ausgesuchte Rohstoffe

Nur ausgesuchte hochwertige Rohstoffe kommen für die kompromisslose Qualitätsphilosophie der Klosterbrauerei in Frage. Sie bilden die Basis, dass Andechser Klosterbiere wirklich zu einem „Genuß für Leib & Seele“ heranreifen können. Auf zwei dieser Verfahren legen wir besonders großen Wert, denn sie stehen exemplarisch für die Andechser Brautradition am Heiligen Berg Bayerns, die wir heute mit Hilfe modernster Brautechnik nach wie vor pflegen.

Aufwändige Brauverfahren

Beim Mehrfachmaischverfahren wird jeweils nur ein Teil der Maische in die Maischbottichpfanne überführt und dort gekocht. Danach wird sie wieder in die Maischpfanne zurückgeleitet und erwärmt dort den Rest der Maische. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt und sorgt mit für den ausgeprägten malzaromatischen Charakter der Andechser Klosterbiere.

Beim traditionsreichen Zweitankverfahren bleibt das Jungbier nach Abschluss der Gärung nicht im Gärtank, sondern wird zur Lagerung in einen anderen Tank umgepumpt. So wird eine Bildung von Schichten mit mehr oder weniger Hefeanteilen vermieden. Das komplett durchgemischte Jungbier kann sich im Laufe der Zeit dadurch noch besser klären. Unerwünschte Gärungsnebenprodukte werden so optimal abgebaut.

Kloster Andechs Wappen

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