Rückblick auf das Dreihostienfest 2022

Beim Dreihostienfest am 25. September im Kloster Andechs hat Bischof Asztrik Várszegi, langjähriger Erzabt von Pannonhalma (Ungarn), in sehr persönlichen Worten für „eine tiefe und lebendige Jesus-Erfahrung“ geworben.

Erzabt em. Imre Asztrik Várszegi OSB von Pannonhalma - Ungarn bei seiner Predigt in der Andechser Wallfahrtskirche (Foto: Thaler Tamas; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0)

Bei seiner Predigt im Rahmen des Festgottesdienstes sagte der Bischof: „Jesus, der Herr, will uns auch heute durch seinen Leib und Blut ernähren, um uns stark, hoffnungsvoll und glücklich machen.“

Zwischen Ungarn und Andechs bestehen seit der Zeit Gertruds von Andechs-Meranien vielfältige wenn auch wechselvolle Bande. Gertrud wurde auf der Burg Andechs um 1185 geboren; dort, wo ihre Familie die Andechser Wallfahrt rund zwei Generationen zuvor begründete.

Auch sind die Klöster St. Bonifaz in München und Andechs und die Erzabtei Pannonhalma, gerade in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit, vielfach miteinander verbunden. So konnten auch in den schwierigen Zeiten des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhangs die Brücken immer wieder stärken.

Imre Asztrik Várszegi, (*1946), legte in der Benediktiner-Erzabtei Pannonhalma 1965 seine Feierliche Profess ab. 1991 und 2009 wurde er zum Erzabt gewählt. Imre Asztrik Várszegi hat Pannonhalma in dieser Zeit zu einem bedeutenden internationalen Begegnungszentrum entwickelt. 2018 trat er vom Amt des Erzabtes zurück.

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