Carl Orff
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Der Mond
     
Inspiriert durch die Grimmschen "Kinder- und Hausmärchen“ schrieb Carl Orff 1938 das Bühnenwerk Der Mond. Die Handlung ist auf den Naturmythos vom zu- und abnehmenden Mond zurückzuführen: Weil bei der Erschaffung der Welt das nächtliche Licht nicht für alle Teile der Erde ausgereicht hat und Teile des Landes im Dunkeln lagen, klauten vier Burschen aus einem Dorf den auf einer Eiche aufgehängten Mond.

Als die vier Burschen auf der Schwelle zum Grabe stehen, haben sie ihre gesamte Habe verprasst - übrig geblieben ist ihnen nur der Mond auf der Eiche, um den sie sich ihr Leben lang gekümmert haben. Jeder von ihnen verlangt daher, einen Teil des Mondlichts mit in den Sarg gelegt zu bekommen. Im Grabe erweckt die Kraft des Mondscheins die Toten zu neuem Leben, und sie feiern ausufernde Gelage. Erst Petrus, der den Himmel in Ordnung hält, bringt auch das durch den Glanz des Mondes gestörte Totenreich wieder zur Ruhe. Indem er den Mond zurück an den Himmel hängt, gelangen Menschen und Totenreich wieder in ihr kosmisches Gleichgewicht.
CD-Produktion

Im Florian-Stadl des Klosters Andechs, dem Aufführungsort der Carl Orff- Festspiele, entstand während der Sommerfestspiele Orff in Andechs 2001 erstmals ein Live-Mitschnitt des Orff-Werkes Der Mond in der authentischen Umgebung des Klosters Andechs.


Der Mond
Ein kleines Welttheater von Carl Orff
Festspielmitschnitt Der Mond; 2001.
Klosterladen des Klosters Andechs, Vorverkaufsstellen oder unter +49 - (0)8152 - 376 306
 
Sie haben die Möglichkeit, die CD auch im Online-Shop zu bestellen.

In der aktuellen Spielzeit sind keine Aufführungen geplant.