Carl Orff
Festspielgeschichte
Festspielgottesdienst
Spielplan 2010
Spielstätte
Festspielservice
Kartenbestellung/Tickets
Produktionen
Konzerte
Carl_ORFF_Theater_FEST
ORFF-Akademie
Künstlerische Leitung
Partner und Sponsoren
Orff Schulwerk Kurs
Kontakt

 
Festspiele ORFF IN ANDECHS (seit 1992)
Die Kluge   Die Bernauerin  
Der Mond
Warum ORFF in Andechs? Wo, wenn nicht in Bayern, und wo dort, wenn nicht auf dem Heiligen Berg in Andechs sollte der zentrale Aufführungsort der Werke Carl Orffs sein?
Carl Orff, Schöpfer der Carmina Burana, war auch Autor des "Bairischen Welttheaters" einer Hymne auf Bayerns Land und Leute, in der sich diese voll Stolz wieder erkennen. Dieses reiche musikalische Lebenswerk des Meisters, das uns so vertraut erscheint, ist immer wieder neu und entdeckenswert. Das empfand der Andechser Klosterkonvent als Verpflichtung als er gemeinsam mit renommierten Künstlern durch die Gründung des Vereins ORFF IN ANDECHS e. V. die Basis für eine langfristige Pflege der Orffschen Werke am Heiligen Berg legten. Kloster Andechs, der Heilige Berg, der Blick über den Ammersee von Diessen herüber, das war die Seelen-landschaft von Carl Orff. Hier hat der neben Richard Strauss wohl größte bayerische Komponist seine reifen Lebensjahrzehnte verbracht, inspiriert durch die Aura der Natur, wie durch die Benediktinische Spiritualität des nahe gelegenen Klosters, hier in der Wallfahrtskirche wollte er mit seinem berühmten Eigensinn auch den letzten Ruheplatz finden - "damit die Leute sehen, wo ich zu Hause bin" - wie er sagte.

Aus einem zunächst bescheidenen, aber hoch motivierten Anfang wuchs ein sich organisch entwickelndes Spielzentrum von hohem künstlerischen Niveau. Mit der Erschließung des Florian-Stadels, der mit seiner Metamorphose vom uralten rustikalen Holzbalkenbau zu einem der interessantesten Bühnen-Schauplätze allein schon eine Sehenswürdigkeit ist (Erweiterung des Gebäudekomplexes in mehreren Bauabschnitten), war 1998 der Sprung aus der früheren Biennale, zu einem jährlichen Sommerfestspiel für CARL ORFF geschafft. Entscheidende Impulse erhielt ORFF IN ANDECHS 1997 zusätzlich durch die Berufung von Prof. Dr. Hellmuth Matiasek zum Künstlerischen Leiter.

Konzeptioneller Mittelpunkt der Carl Orff-Festspiele waren zunächst die Aufführung von Werken aus dem Zyklus des „Bairischen Welttheaters“ von Carl Orff. Mit großem Erfolg wurden bislang DER MOND und DIE BERNAUERIN auf die Bühne des Florian-Stadls gebracht. DIE BERNAUERIN erhielt 2000 eine Gastspieleinladung zur EXPO nach Hannover und wurde dort im Rahmen der Bayrischen Länderwoche des Deutschen Pavillons vor ausverkauftem Hause aufgeführt. DIE BERNAUERIN, die ähnlich wie der JEDERMANN in Salzburg eine kontinuierliche Werktradition in Andechs begründet, wird seither regelmäßig in Andechs gespielt.




  Antigonae   Antigonae
Der Goggolori
In den folgenden Spielzeiten besuchten fast 45.000 Besucher insgesamt 68 Vorstellungen von DIE KLUGE, DIE BERNAUERIN, CARMINA BURANA, ANTIGONAE, DER GOGGOLORI, Kammer- und Klavierkonzerte, Lesungen und Liederabende. Mit der Festspielsaison 2004 überschritt ORFF IN ANDECHS erstmals Grenzen und realisierten neben den Aufführungen der BERNAUERIN sowohl die Produktion eines der Orffschen Griechendramen als auch die Neuinszenierung des GOGGOLORI, ein Werk des Orff Schülers Wilfried Hiller. Mit der Neuinszenierung der ANTIGONAE (in Koproduktion mit den Antikenfestspielen in Trier) war ein großer Schritt in Hinblick auf die Aufführung von unbekannteren Orff Werken geschafft. Der Stoff der griechischen Tragödie wurde von Heinz Lukas-Kindermann in Szene gesetzt, es spielten die Münchner Symphoniker unter der Leitung von Heiko Mathias Förster.
 
Informationen zum aktuellen Spielplan 2010.