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Carl Orff
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Schon früh wurde die musikalische Begabung Carl Orffs in seiner Familie erkannt und gefördert. So wurde ihm auch ein Studium an der Akademie der Tonkunst in München ermöglicht. Während dieses Studiums entdeckte Orff seine Begeisterung und sein Interesse für das Theater und für die Musik des Theaters. Er versuchte zeitlebens, eine eigene musikalische Ausdrucksweise für das Theater zu finden, die von der gesprochenen Sprache ihren Ausgangspunkt nimmt.
Auch die Musik vorangegangener Epochen weckte in dieser Zeit sein Interesse und inspirierte ihn zu eigenen Kompositionen und Bearbeitungen.
Sein Durchbruch gelang ihm 1937 mit der Uraufführung der Carmina Burana in Frankfurt am Main. In den folgenden Jahren hatte er weitere Erfolge unter anderem mit den Werken Der Mond, Die Kluge oder Die Bernauerin.
Neben seinem kompositorischen Schaffen, besonders für das Theater, war ihm sein Schulwerk eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit Dorothée Günther gründete er 1924 die Günther-Schule, in der sowohl theoretische wie auch praktische Fächer, wie Tanz und Gymnastik gelehrt wurden. Auch das Spiel auf dem so genannten Orff-Instrumentarium, das Orff speziell für die Schule entwickelte stand auf dem Lehrplan.
Am Ende seines Lebens widmete er sich vor allem der Arbeit an der Dokumentation „Carl Orff und sein Werk“, die acht Bände umfasst.
Carl Orff starb am 29. März 1982 in München und ist in der schmerzhaften Kapelle in der Kloster- und Wallfahrtskirche von Andechs begraben. |
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Das Foto auf dieser Seite wurde uns zur Verfügung gestellt von der Carl Orff-Stiftung.
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