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Kunst im Kloster
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Die Meister der Wessobrunner Schule waren stilbestimmend für die damalige Zeit. Die Linien der Architektur werden von den Stuckarbeiten begleitet und z.T. von Rosetten, Laubwerk und Muscheln überlagert; Details oder auch ganze Schmuckbänder sind sonnengelb, rostrot oder hellgrün bemalt hervorgehoben. Feldereinteilungen an den Decken sind mit üppigen Ranken, Fruchtgebinden, Putten oder Genien (Schutzgeister) mit Flügeln dynamisch gestaltet, Medaillonreliefs teilweise mit Gemälden gefüllt. Diese Stukkaturen haben nicht nur schmückenden Charakter, sondern sind von bildhauerischer Qualität. Die Hauptvertreter der Wessobrunner Schule, deren Arbeiten sich in den Kloster- und Fürstentrakträumen befinden, sind: Johann Schmuzer (1642 – 1701) - Kreuzgangskapelle - Fürstensaal - Herzog Albrecht Zimmer Franz Schmuzer (1676 – 1741) (Sohn von Johann Schmuzer): - Bibliothek, um 1733/34 - Refektorium, um 1720 Caspar Feichtmayr (1639 - 1704) - Graf Berthold Zimmer, 1670/74 Auch Johann Baptist Zimmermann (1680 - 1758) gehört zu den Meistern der Wessobrunner Schule, seine Arbeiten werden im Abschnitt Kunst in der Klosterkirche besprochen. Eine genaue Beschreibung der einzelnen Kunstwerke in der Kirche finden Sie in der Rubrik Kirchenführung.
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Eine Beschreibung der Kunst in den Räumlichkeiten des Klosters, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, finden Sie im Anschluß an den Fürstentrakt.
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Quellen für geschichtliche Angaben sowie weiterführende Literatur siehe Impressum. Literatur über den Heiligen Berg, die Andechser Kirche und das Kloster Andechs finden Sie im Klosterladen. Die Kunst im Fürstentrakt Die Fürstenzimmer werden das erste Mal schriftlich 1530 erwähnt. Zwischen 1986 und 1993 wurde der Fürstentrakt im 2. Obergeschoss des Klosters komplett renoviert und restauriert.
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Die Kunst in den Klosterräumlichkeiten
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Die Klosterräumlichkeiten, der Bereich, in dem die Mönche wohnen, arbeiten und schlafen, ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Diese Räume liegen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Klostergevierts. Erdgeschoss:
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Kreuzgangskapelle
- | 1458 geweihte, kleine Halle, die sich zum Kreuzgang hin öffnet | - | 1669 beim Brand vernichtet | - | ab 1670 Wiederaufbau | - | dreiachsiges Kreuzgratgewölbe; Gewölbescheitel mit den Monogrammfeldern: JHS; MARIA; JOSEPH; sie sind mit grünem Lorbeer geschmückt; (Johann Schmuzer (1642 – 1701) zugeschrieben) alles reich mit Stuck verziert: Muscheln, Blattwerk, Puttenköpfe |
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Chorkapelle
- | 1989/90 Beginn der Renovierungsarbeiten | - | Decke aus dreiteiligem Kreuzrippengewölbe mit Stuckleisten | - | Stuck der Rosette im Originalzustand erhalten | - | Blattrosetten als einziges figürliches Stuckmotiv |
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Refektorium Das Refektorium, der Speiseraum der Mönche, enthält noch die alten geschnitzten Tische, Tür und Lesepult.
- | 1931 Renovierung, dabei gelbgrün gestrichen | - | Decke mit filigranen Stuckdekorationen und Gitterwerkfeldern, von Franz Schmuzer (1676 – 1741); Bandwerkzüge teilen Decke in 3 Bahnen; als Schmuck: rosettengefüllte Rauten und Schleifenwerk, geometrische Sternmuster mit Blüten gefüllt, dazu Glockenblumen und Blattwerk; figürlicher Schmuck fehlt hier gänzlich | - | Kachelofen mit, 1754 auf Veranlassung von Abt Bernhard Schütz erbaut | - | Blauer Rokoko-Kachelofen von 1754: im oberen Bereich befindet sich das Wappen von Abt Bernhard Schütz, der den Ofen bauen ließ Mitra als Aufsatz; 5 Löwen tragen den Ofen Ein gelber Kachelofen, ein Pendant zu diesem, steht im Refektorium; dieser trägt einen fürstlichen Kurhut als Aufsatz. |
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Die Kunst in den Klosterräumlichkeiten 1. Obergeschoss:
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Abtzimmer (ehemals Priorat)
- | Nord-Ost-Erker | - | Decke: 2-reihiges Kreuzrippengewölbe mit barockem Stuckwerk viele figürliche Elemente: Muscheln, Schleifen, Früchte, Akanthusblätter |
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Herrenchor (früher Winterchor)
- | Unregelmäßiger Grundriss, dem sich der Verlauf des Stucks anpasst | - | Stuckleisten | - | Blattrosetten als einziges figürliches Stuckmotiv | - | Votivkerzen |
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Moderne Kunst: In den Räumlichkeiten des Klosters hat auch moderne Kunst ihren Platz gefunden:
- | im Gästerefektorium: Bilderreihe „Der Sonnengesang“ von Ludwig Denk, 1985/86 |
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- | 1992/93 Bau einer Glasüberdachung des Pfortenhofes und einer neuen Außentreppe, von Prof. Kurt Ackermann gestaltet |
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