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Die Reden zwischen Himmel und Erde am 8. Oktober nahmen den Gedanken von Kloster Andechs als Wallfahrtsort auf. Zusammen mit der Evangelischen Akademie Tutzing veranstaltete das Kloster ein Podiumsgespräch zum Thema: Wallfahren alte Bewegung mit neuer Dynamik.
Es diskutierten der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich, der Weihbischof des Erzbistums München und Freising, Engelbert Siebler, und Abt Johannes. Für ihn hat Wallfahren eine ganz eigene Funktion: Wallfahren ist ein Weg zur inneren Erneuerung der Kirche und überwindet konfessionelle Grenzen.
Auch der evangelische Landesbischof sieht Wallfahrten positiv: Menschen auf einem Pilgerweg machen spirituelle Erfahrungen. Das ist eine Chance für die Kirchen. Wir sollten sie nutzen. Der Münchner Weihbischof Siebler betonte neue Möglichkeiten für die Seelsorge. Viele Menschen überwinden auf einer Wallfahrt Isolation und Einsamkeit und suchen ein seelsorgerliches Gespräch. Das Podiumsgespräch moderierte Dr. Friedemann Greiner, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing. Es war ein deutliches Signal, dass die Kirchen bei Wallfahrten eine wichtige ökumenische Lerngemeinschaft bilden können.
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